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Erfolgreiche Weiterbildung für Pädagogen: Tipps und Tricks

Erfolgreiche Weiterbildung für Pädagogen: Tipps und Tricks
Verfasst von Daniel Duddek

Die Welt entwickelt sich ebenso rasant weiter wie unsere Gesellschaft – und das wirkt sich auch direkt auf die Arbeit der Pädagogen aus: Der Bildungsauftrag lautet, Kinder und Jugendliche optimal auf ihr künftiges Leben vorzubereiten. 

Das heißt zum einen, dass die Schülerinnen sowie Schüler dazu in die Lage versetzt werden, eine Ausbildung oder ein Studium zu absolvieren. Zum anderen geht es aber auch um ihre Entwicklung als Menschen, die wertvoll für die Gemeinschaft sind und ein erfülltes Leben führen können. 

Diese wichtige Arbeit fordert Lehrkräfte oft genug über die Pädagogik hinaus. Hier sind weiterführende Kompetenzen und vor allem spezielles Fachwissen notwendig, die wir in Weiterbildungen für Pädagogen, Eltern sowie Kinder vermitteln.

Neue Herausforderungen: Digitalisierung, Corona, neue Arbeitswelt und mehr

Die heutige Zeit ist aufregend, sehr viele Dinge ändern sich rapide und eröffnen vollkommen neue Potenziale. Jede Medaille hat jedoch zwei Seiten: Die positiven Folgen des technologischen Fortschritts verändern nämlich auch pädagogische Arbeitsfelder. 

Sie werden komplexer, weitreichender und setzen fundiertes, kontinuierlich erweiterndes Fachwissen voraus. Wer hätte vor 30 Jahren gedacht, dass wir heute ohne Probleme in Echtzeit rund um den Globus kommunizieren sowie jederzeit von überall her auf die unterschiedlichsten Informationen zugreifen können?

Diese Vorteile der Digitalisierung führen dazu, dass Produktionsprozesse zunehmend automatisiert ablaufen: von der Bestellung des Ausgangsmaterials über dessen Verarbeitung bis hin zur Distribution – ohne jegliches Zutun des Menschen. 

Daraus wiederum entwickelt sich eine vollkommen neue Arbeitswelt, in die heutige Schülerinnen und Schüler hineinwachsen müssen. 

Gleichzeitig geht die soziale Schere weiter auf: Während die qualifizierten Fachkräfte nicht nur Beschäftigung, sondern auch ein komfortables Einkommen generieren, wird es auch eine ganze Reihe Verlierer geben.

Ein Virus und die zu seiner Eindämmung beschlossenen Maßnahmen haben in den letzten drei Jahren gezeigt, wie schnell aus vermeintlicher wirtschaftlicher Sicherheit eine fragile Situation erwachsen kann. 

Und das wirkt sich gleich in mehrfacher Hinsicht auf Kinder sowie Jugendliche aus. Die Bedeutung pädagogischer Arbeit wächst, da Familien oft genug überfordert sind. Die Meldungen über Mobbing und deren verheerende Folgen sind schockierend. Zeigen sie doch klar auf, wie wichtig Prävention ist – und das in unterschiedlichen Bereichen.

Digitalisierung: fundierte digitale Kompetenzen notwendig

Schon das Thema Digitalisierung erweist sich als komplex: Kleinste Kommunikationsgeräte sind de facto leistungsstarke Computer mit einem enormen Potenzial. Digitale Medien in den Unterricht einzubeziehen, eröffnet durchaus spannende Möglichkeiten – zumal der sichere Umgang damit im späteren Leben ausgesprochen wichtig ist. 

Ebenso relevant ist jedoch das Einordnen der virtuellen Welt als solche. In Kinderhänden können diese technologischen Errungenschaften schnell zur Gefahr werden, da der Konsum süchtig machen kann. Gleichzeitig verwischt der Unterschied zwischen virtueller und realer Welt immer mehr.

Wie fatal sich das auswirken kann, zeigen einige Folgen der Coronamaßnahmen: Unterricht wurde nur noch online durchgeführt, Kinder sowie Jugendliche verbrachten ihre Zeit im Internet oder vor dem TV. 

Die vielfältigen Reize, denen das Gehirn jeweils ausgesetzt war, konnten nur begrenzt durch körperliche Aktivitäten ausgeglichen werden – mit unterschiedlichen Folgen. Diese Angewohnheiten im Nachgang wieder zu korrigieren, bedarf eines enormen Aufwandes. 

Hier können professionelle Kinder Entspannungstrainer effektiv unterstützen – eine lohnenswerte Richtung für deine Weiterbildung.

Social Media ermöglicht Cybermobbing

Mobbing: pädagogische Zusatzqualifikation erwerben?

Ermöglichen Social Media unkompliziert die Vernetzung sowie den Informationsaustausch in bisher unbekannter Weise, senkt die scheinbare Anonymität des Internets jedoch die Hemmschwellen: Ohne einen Face-to-Face-Kontakt fällt es manchen Schülerinnen und Schülern deutlich leichter, andere zu beleidigen, zu diffamieren und auszugrenzen. 

Cybermobbing ist ein perfides digitales Phänomen, dem es früh und konsequent zu begegnen gilt. Hier spielen einerseits digitale Kompetenzen eine Rolle, die einen bewussten Umgang mit sensiblen Daten im Netz umfassen. Andererseits sind soziale Kompetenzen gefragt.

Greifen die online geschürten Aggressionen nämlich ins reale Leben über, gerätst du als Lehrkraft schnell an deine Grenzen: Welche Anzeichen solltest du ernst nehmen? Wie solltest du reagieren, wenn sich ein gemobbtes Kind an dich wendet? Und wie lässt sich diese Gewaltspirale sinnvoll durchbrechen? 

Auf diese Fragen geben unsere Weiterbildungspädagogen Antworten. Sie befähigen dich in speziellen Fortbildungen zum Kinder- und Jugendcoach dazu, sich entwickelnde Konflikte zu identifizieren sowie gezielt einzugreifen, um Schlimmeres zu verhindern.

Kinder- und Jugendcoach werden

Neue Arbeitswelt: Potenzialentfaltung gezielt unterstützen

Ein weiterer Schwerpunkt in der Weiterbildung-Pädagogik für Kinder ist nicht zu unterschätzen: Nicht alle Kinder werden gezielt vom Elternhaus unterstützt und in ihrer Entwicklung gefördert – das ist leider eine Tatsache. 

Dafür gibt es vielfältige Gründe, die jedoch nicht Teil der pädagogischen Arbeit sein können. Sie kann und sollte an anderer Stelle ansetzen: nämlich bei den Kindern sowie Jugendlichen selbst. Diese gezielt dazu zu animieren, sich des eigenen Potenzials bewusst zu werden und dieses auszuschöpfen, ist ausgesprochen befriedigend – und zwar für beide Seiten.

Sorgen, Stress und Blockaden wirken sich logischerweise negativ auf das Lernen und den Entwicklungsprozess insgesamt aus. Das Risiko, dass betroffene Kinder Verhaltensauffälligkeiten entwickeln und somit in eine Abwärtsspirale hineingeraten, der nur noch schwer zu entkommen ist, steigt. 

Gezieltes Mentaltraining bringt nicht nur Entspannung, sondern verbessert die Konzentrationsfähigkeit und hilft den Kindern sowie Jugendlichen, ihr Gleichgewicht wiederzufinden. Mit den Erfolgen beim Umgang mit ihren Ängsten verbessert sich das Selbstbewusstsein, die kleine Persönlichkeit kann endlich wachsen.

Angesichts der immer höheren Anforderungen, die die neue Arbeitswelt an Heranwachsende stellt, ist diese pädagogische Zusatzqualifikation nicht zu unterschätzen. 

Fakt ist: Repetitive Tätigkeiten werden über kurz oder lang automatisiert ablaufen. Künftig werden Fähigkeiten gebraucht, die entweder handwerklicher Natur sind – oder höhere Qualifikationen voraussetzen. Und genau dafür sollten Kinder sowie Jugendliche umfassend vorbereitet werden.

Neue Perspektiven: Ausbildung für soziale Arbeit

Soziale Ausbildungsberufe haben ebenfalls eine spannende Perspektive: Ob soziale Arbeit in der Kinder- und Jugendhilfe oder an den Schulen – der Bedarf an qualifizierten Fachkräften steigt. 

Somit kann dir eine fundierte Schulsozialarbeit-Ausbildung nicht nur eine interessante berufliche Karriere eröffnen, sondern auch große Befriedigung: Du kannst direkt an den Brennpunkten arbeiten und junge Menschen aus schwierigen familiären Verhältnissen dabei begleiten, eigene Wege zu finden sowie erfolgreich zu gehen. 

In der Ausbildung lernst du, nachhaltige Schulsozialarbeit-Konzepte zu entwickeln und umzusetzen. Damit unterstützt du aber nicht nur die Schülerinnen und Schüler. Nicht zuletzt sind es die Lehrkräfte selbst, die unter einer enormen Arbeitsbelastung und den stetig wachsenden Herausforderungen leiden

Das beeinträchtigt nicht nur den Unterricht und damit den Bildungserfolg, sondern auch das Miteinander. Darüber hinaus stellt die Schulsozialarbeit die Verbindung zum Elternhaus und zur Kinder- und Jugendhilfe her, um die erweiterten Handlungsmöglichkeiten und möglichen Maßnahmen effektiv im Interesse der Schülerinnen und Schüler auszunutzen.

Schulsozialarbeit als Weiterbildung für Pädagogen

Pädagogen, Eltern, Kinder – sinnvolle Weiterbildung im Portfolio

Die Bedeutung pädagogischer Arbeit wächst – und das weit über die bisher gängigen Grenzen hinaus: Nicht nur unsere Wirtschaft, die gesamte Gesellschaft befindet sich in einem Wandel, der stetig Fahrt aufnimmt. 

Die Ursachen sind vielfältig, sie reichen von der durch geopolitischen Konflikte ausgelösten Migration über soziale Unterschiede bis hin zu Megatrends wie Digitalisierung und Globalisierung

Im Umkehrschluss heißt das, dass zielgerichtete Fortbildungen für Pädagogen, aber auch für Eltern und die Kinder und Jugendlichen selbst wichtiger werden.

Schon der Umgang mit dem Internet sowie Social Media erfordert weitreichende Kompetenzen, um die Risiken effektiv einzudämmen und das enorme Potenzial sinnvoll ausschöpfen zu können. 

Fakt ist: Im Berufsleben müssen die heutigen Schülerinnen und Schüler dieses Medium einerseits beherrschen. Andererseits sollten Sie aber auch Grenzen ziehen können, um sich zu regenerieren und die dazu notwendige Entspannung zu finden. Frühzeitige Entspannungstechniken zu trainieren, schützt die Heranwachsenden nicht nur heute, sondern ein Leben lang.

Gleichzeitig steigt der Stellenwert sozialer Arbeit – sowohl in der Schule als auch in der Kinder- und Jugendhilfe. Angesichts der gravierenden Veränderungen, die unsere Arbeitswelt in den kommenden Jahren durchlaufen wird, sind familiäre Konflikte vorprogrammiert

Viele Arbeitsplätze werden verloren gehen, die neu entstehenden setzen auf Fähigkeiten und Kenntnisse, die zunächst erworben werden müssen. Die Erfahrungen zeigen, dass Konflikte im Elternhaus sich drastisch auf Schülerinnen und Schüler auswirken können. 

Durch Sorgen sowie Stress bedingte Konzentrationsschwächen und Lernblockaden erkennen und gezielt dagegenzuwirken zu können, muss Gegenstand moderner Schulsozialarbeit-Konzepte sein. Die entsprechende pädagogische Zusatzqualifikation zu erwerben, kann dir also neue berufliche Perspektiven wie die Schulsozialarbeit eröffnen.

Weiterbildung Pädagogen: Fazit

Es gibt also triftige Gründe und spannende Perspektiven, die für Fortbildungen sprechen – sowohl für die Lehrkräfte als auch für Eltern sowie Kinder sowie Jugendliche. Unsere Weiterbildungspädagogen gehen auf die aktuellen Herausforderungen ein und zeigen dir Wege und Mittel auf, diese erfolgreich zu meistern. 

Mobbing, Stress und Burn-out sind nur einige der dramatischen Folgen, mit denen Kinder, aber auch Lehrkräfte, zu kämpfen haben. Befähigen wir sie gemeinsam dazu, sich den Anforderungen unserer Zeit zu stellen, umsichtig mit sich selbst und ihren Mitmenschen umzugehen und mit einer gefestigten Persönlichkeit selbstbewusst ihren Weg ins Leben zu gehen.

Über unseren Autor
Daniel ist der Entwickler des Stark auch ohne Muckis-Konzeptes. Nachdem er im Jahr 2004 eine Entscheidung gegen die schiefe Bahn und für ein starkes und integres Leben traf, widmete er sich dem Schutz von Kindern und Jugendlichen vor Mobbing. Das zu einer Zeit, in der fast niemand über das Thema sprach. Er ist Vater von zwei Kindern, Erzieher, ausgebildeter Trainer und Coach und hat sein eigenes System in den letzten 12 Jahren erst entwickelt, dann evaluiert und nun so rund geschliffen, dass es wie ein Schweizer Uhrwerk funktioniert, um Kinder nachhaltig zu stärken.