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Warum Erzieher werden? 4 gute Gründe

Umschulung für Erzieher
Verfasst von Daniel Duddek

Bist du aktuell auf der Suche nach einem Ausbildungs- oder Studienplatz? Denkst du über eine berufliche Umschulung oder einen Quereinstieg in einen anderen Bereich nach? Dann haben wir einige gute Gründe parat, warum du Erzieher werden solltest.

Zum Erzieherberuf gehört weitaus mehr, als nur mit Kindern zu spielen. Zwar nimmt dies einen großen Teil ein, doch ebenso wichtig ist die geistige und körperliche Förderung.

Vor allem die Sprachförderung gewinnt aufgrund der Migration nach Deutschland einen immer größeren Stellenwert. Vergiss außerdem nicht, dass die Erzieherarbeit auch eine Menge körperliche Arbeit mit sich bringt. Die Kleinsten müssen gewickelt und umgezogen oder auch öfter mal getragen werden.

Kindergartenkinder brauchen ebenfalls noch Unterstützung beim Ankleiden und dem Toilettengang. Die richtige Körperhaltung beim Bücken und Heben ist daher enorm wichtig.

Darüber hinaus ist es von Vorteil, wenn du musikalisch bist. Die musikalische Früherziehung im Morgenkreis zählt zu den Standards im Krippenalltag.

In diesem Artikel erklären wir dir, was du für den Erzieherberuf mitbringen solltest. Denn die Arbeit mit Heranwachsenden wird oft unterschätzt. Und obwohl jeder Kinder bekommen kann, ist nicht jeder ist für diesen Job geeignet.

Anschließend stellen wir dir vier gute Gründe vor, warum die Arbeit in einer Kindertageseinrichtung lohnenswert ist. Hierbei gehen wir auch auf die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten für Erzieher ein.

Am Ende des Artikels geben wir dir einen Einblick in den Arbeitsalltag und wollen dir auch die Gehaltsaussichten nicht vorenthalten.

Karrierechance für ErzieherIn

Für wen ist der Erzieherberuf das Richtige?

Möchtest du eine Aus- oder Weiterbildung zum Erzieher absolvieren, solltest du natürlich gern mit Kindern arbeiten.

Es gibt jedoch noch eine Reihe weiterer Faktoren, die auf deinen Berufswunsch zutreffen sollten:

  • Du bist bereit für Herausforderungen: Auch wenn das Kita-Leben durch einen bestimmten Zeitplan strukturiert wird, warten im Alltag viele Herausforderungen. Jedes Kind hat einen unterschiedlichen Charakter und Gefühle, die sie noch nicht richtig kontrollieren können. Darum musst du immer wieder spontan den Tröster oder Schlichter spielen. Da die Kleinen zudem viel Unsinn im Kopf haben, ist stets Aufmerksamkeit gefragt.
  • Du bist gern kreativ: Kinder sind neugierig und möchten jeden Tag etwas Neues erleben. Darum ist es deine Aufgabe, dir interessante Spiele und Bastelideen auszudenken. Bei diesen können die Kleinen auch ihre Fähigkeiten weiterentwickeln. Darüber hinaus organisieren viele Kitas für die größeren Kindern Ausflüge. Für die Planung und Umsetzung bist du mitverantwortlich.
  • Du bist empathisch: Wenn Kinder dich in ihr Herz schließen, ist das etwas Wunderbares. Sie lassen es dich deutlich spüren, wenn sie dich mögen. Zum Beispiel, indem sie dir ein selbst gemaltes Bild schenken. Je besser du dich in die Kleinen hineinfühlen kannst, desto mehr werden sie dir vertrauen.
  • Du möchtest etwas bewegen: Du hast die Möglichkeit, aktiv an der Entwicklung der Heranwachsenden mitzuwirken. Vom selbstständigen Anziehen über das Malen bis hin zum Sprachtraining förderst du aktiv die Kompetenzen der Kinder. Damit leistest du einen wichtigen Beitrag für ihr späteres Leben.
  • Du bist verantwortungsvoll: Für Eltern ist es nicht leicht, ihre Kinder in fremde Hände abzugeben. Sie vertrauen dir ihr kostbarstes Gut an. Das bringt große Verantwortung mit sich. Nutze eine Zusatzqualifikation für Erzieher, um dich regelmäßig weiterzubilden und den Heranwachsenden die bestmögliche Betreuung zu bieten.

Warum Erzieherin werden? 4 Gründe für die Ausbildung

Du bist für eine pädagogische Ausbildung geeignet, aber dennoch unsicher, ob du diesen Weg einschlagen sollst?

Gründe – warum möchte ich Erzieherin werden:

  • Vielfältige Einsatzmöglichkeiten: Viele Schulabsolventen stellen sich vor der Entscheidung für einen Aus- oder Studienplatz die Frage, wo man als Erzieher arbeiten kann. Diesbezüglich haben wir gute Nachrichten für dich! Du bist keineswegs nur auf Kindergärten und Krippen beschränkt. Weitere Jobmöglichkeiten warten in der Familienberatung, in Horten, Jugendtreffs und Wohnheimen.
  • Weiterentwicklung leicht gemacht: Möchtest du später beruflich aufsteigen oder etwas Neues ausprobieren, stehen die diverse Optionen offen. Beispielsweise kannst du dich zum Sonderpädagogen oder Schulsozialarbeiter weiterbilden. Alternative Berufsfelder für Erzieher erschließt du dir ebenso über eine Weiterbildung zum Fachwirt für Erziehungswesen. Mit diesem Abschluss in der Tasche kannst du in der Verwaltung von sozialen Einrichtungen tätig werden. Des Weiteren kannst du dich als Kinder- und Jugendcoach selbstständig machen.
  • Krisensicherer Job: Kinder gibt es immer. Darum braucht man auch immer Personal in Krippen, Kitas und anderen Kindertageseinrichtungen. Gerade aktuell wird in vielen Bereichen gut ausgebildetes pädagogisches Personal gesucht. Doch selbst als Quereinsteiger oder mit einer Umschulung für Erzieher hast du aufgrund des Arbeitskräftemangels gute Jobmöglichkeiten.
  • Du vollbringst eine sinnvolle Tätigkeit: Viele Menschen sind unzufrieden, weil sie mit ihrem Beruf keinen wichtigen Beitrag zur Gesellschaft leisten. So wie Ärzte unverzichtbar sind, würde unser System auch ohne Erzieher nicht funktionierenden. Mit deiner Arbeit trägst du aktiv zur Gestaltung der Zukunft vieler Heranwachsender bei. Du vermittelst ihnen wichtige Fähigkeiten und Werte, die sie ihr ganzes Leben lang brauchen.

Weiterbildungsmöglichkeiten für Erzieher

Das kommt bei der Arbeit auf dich zu

Wir haben bereits erwähnt, dass bei einer Erziehertätigkeit keine Langweile aufkommt. Jedes Kind hat seinen eigenen Kopf und unterschiedliche Bedürfnisse. Es ist daher gar nicht so einfach, allen deinen Schützlingen die nötige Aufmerksamkeit zu schenken und sie entsprechend ihrer individuellen Bedürfnisse zu fördern.

Du solltest daher in der Lage sein, in stressigen Situationen ruhig zu bleiben und überlegt zu handeln. Verlierst du die Nerven, überträgt sich das auf die Heranwachsenden.

Die Arbeit kann dich jedoch nicht nur nervlich, sondern ebenso körperlich an deine Grenzen bringen. Babys rumtragen, Kleinkinder anziehen, zu den Heranwachsenden herunterbücken – hierfür brauchst du einen gut trainierten Rücken.

Ein körperlicher Ausgleich ist daher unverzichtbar, um Schmerzen vorzubeugen.

Eine relevante Rolle nimmt natürlich auch die Frage nach dem Gehalt ein. Bei einem Jobeinstieg kannst du mit rund 3000 Euro brutto je Monat rechnen. Allerdings ist dies das Einkommen auch abhängig vom Arbeitgeber.

Das trifft ebenso auf die Aufstiegschancen zu. Informiere dich daher gut über den jeweiligen Träger und frage zum Beispiel im Bewerbungsgespräch nach den fachlichen Entwicklungsmöglichkeiten und welche Gehaltsaussichten dir geboten werden.

Wir hoffen, du kannst die Frage „Warum sollte ich Erzieher werden?“ nun für dich beantworten. Bedenke bei deiner Jobwahl, dass dir ein Beruf viele Jahre Freude bereiten sollte.

Die Berufe mit Kindern, sind nicht mit einem klassischen 9-to-5-Job zu vergleichen. Vielmehr ist deine Power und Kreativität gefragt, um den Tag für die Kleinen interessant zu gestalten. Zudem bieten dir alternative Berufe für Erzieher weitere vielfältige Jobmöglichkeiten.

Über unseren Autor
Daniel ist der Entwickler des Stark auch ohne Muckis-Konzeptes. Nachdem er im Jahr 2004 eine Entscheidung gegen die schiefe Bahn und für ein starkes und integres Leben traf, widmete er sich dem Schutz von Kindern und Jugendlichen vor Mobbing. Das zu einer Zeit, in der fast niemand über das Thema sprach. Er ist Vater von zwei Kindern, Erzieher, ausgebildeter Trainer und Coach und hat sein eigenes System in den letzten 12 Jahren erst entwickelt, dann evaluiert und nun so rund geschliffen, dass es wie ein Schweizer Uhrwerk funktioniert, um Kinder nachhaltig zu stärken.